Der Umweltpakt Bayern wurde am 23.10.1995 zwischen der Bayerischen Wirtschaft und der Bayerischen Staatsregierung als freiwillige
Vereinbarung mit dem Ziel eines verstärkten Umweltschutzes geschlossen.
Die Partner haben sich verpflichtet, bis spätestens zum Jahr 2000 zusätzliche
Umweltschutzleistungen in den Bereichen Umweltmanagement,
Abfallwirtschaft,
Energiewirtschaft, Nachwachsende Rohstoffe, Verkehr,
Fördermaßnahmen und Deregulierung zu erbringen. Insgesamt wurden mehr als 180 Einzelzusagen abgegeben.
Die Zusagen im Umweltpakt Bayern sind branchen- und fachübergreifend.
Beide Seiten gehen Verpflichtungen ein:
die Wirtschaft sagt Leistungen im Umweltschutz zu, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen;
der Staat verpflichtet sich zu freiwilligen Fördermaßnahmen und zur Entlastung der Betriebe von überflüssigen Vorschriften.
Große Resonanz außerhalb Bayerns
Andere Bundesländer, Bundesregierung und Bundestag sowie die EU-Kommission zeigen großes Interesse am Projekt. Gleiches gilt z.B. für die amerikanische Umweltbehörde EPA, das japanische Umweltministerium und die Chemische Industrie Israels. Die auf die bayerischen Verwaltungserleichterungen für EG- Öko- Audit- registrierte Betriebe gemünzte Formulierung "incentives of Bavaria" ist inzwischen weit verbreitet. Mehrere Länder sind mittlerweile dem bayerischen Weg gefolgt.

Dieser Text wurde aus der Homepage
www.bayern.de des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen übernommen.