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Was ist ein Waldkindergarten Ein Waldkindergarten ist ein Kindergarten wie jeder andere auch, nur findet er das ganze Jahr in Wald und Natur statt und steht für Kinder ab 3 Jahren zur Verfügung. Als Schutz-, Kleider- und Materiallager dient eine Waldhütte oder ein Bauwagen. Für extreme Witterungsverhältnisse (Sturm) bei denen der Wald nicht betreten wird, steht ein Ausweichraum, z.B. Pfarrheim, Zimmer in einem benachbartem Kindergarten, oder sonstige Räumlichkeiten zur Verfügung. Geschichte der Waldkindergärten Die Grundidee von Waldkindergärten stammt aus dem skandinavischen Raum. Der erste deutsche Natur- und Waldkindergarten wurde vor über 20 Jahren gegründet. Mit Beginn der 90er Jahre fanden Wald- und Naturkindergärten immer größeren Anklang. Inzwischen gibt es über 400 Wald- und Naturkindergärten in ganz Deutschland. Grundgedanke eines Waldkindergartens Wer Wald, Tiere und die Natur als Kind kennen und respektieren lernt, wird sich auch als Erwachsener für sie verantwortlich fühlen. So ist der Waldkindergarten mehr als nur eine kreative Ergänzung, sondern ein Umweltprojekt mit Langzeitwirkung. Hier wird der Grundstein für die Liebe zur Natur für zukünftige Generationen gelegt. Neben pädagogischen Lernhilfen und neuen Medien bleibt die beste Schulung der Sinne die Natur. Grundlagen eines Waldkindergartens Die Grundlage eines Waldkindergartens ist wie bei allen Kindergärten das Bay. Kinder Bildungs Gesetz (KiBiG) und der Bay. Bildungs- und Erziehungsplan. Die Kinder sind beim Besuch eines Waldkindergartens versichert. Betreuung eines Waldkindergartens Ausgebildete Erzieherinnen oder Erzieher mit Fachwissen, Kompetenz und speziellen Notfallkenntnissen, Praktikanten, aber auch eingewiesene Eltern betreuen die Kinder während ihrem Aufenthalt im Waldkindergarten und sorgen für einen nahtlosen Übergang in die Schulzeit. |
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